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Das Altenauer
Echtheitsversprechen

Mit echtem Hopfen

Hopfenextrakt: Was ist das?

Hopfenextrakt, in Form von Ethanol- oder CO₂-Extrakt, ist ein speziell für Brauereien hergestelltes Produkt, bei dem Teile der für den Brauprozess wichtigen Inhaltsstoffe aus dem Naturhopfen herausgelöst werden.

Ist Hopfen und Hopfenextrakt dasselbe?

Nein und Ja. Hopfenextrakt wird aus Hopfen hergestellt, daher ein Ja. Mehr hat das Extrakt aber auch leider mit Hopfen nicht zu tun. Daher auch Nein, da es sich um einen eigenständigen „Wertstoff“ handelt, bei dem zwar Teile der wertgebenden Bestandteile herausgelöst werden, jedoch große Teile der Inhaltsstoffe des Hopfens in den Dolden verbleiben und so dem Brauprozess nicht zugeführt werden können. Wie alle Naturprodukte ist auch der Hopfen mehr als die Summe seiner Bestandteile, was bedeutet, dass sich die Inhaltsstoffe gegenseitig beeinflussen und so zu dem eigentlichen Wert eines Naturprodukts führen. Bei den Verfahren zur Herstellung von Hopfenextrakt passiert genau dies. Bestimmte Inhaltsstoffe werden gar nicht und manche nur sehr bedingt aus dem Naturhopfen herausgelöst. Das entstandene Produkt ist zwar aus Hopfen hergestellt, hat aber mit dem eigentlichen Hopfen nicht mehr viel zu tun.

Wie wird Hopfenextrakt hergestellt?

Meist wird Hopfenextrakt durch ein Extraktionsverfahren, entweder mit Alkohol oder Kohlendioxid als Extraktionsmittel, hergestellt. Gerbstoffe, die einen positiven Einfluss auf den Geschmack und die Vollmundigkeit des Bieres ausüben, sind hier entfernt.

Entspricht Hopfenextrakt dem Reinheitsgebot?

Das 1516 beschlossene bayerische Reinheitsgebot besagt, das nur Gerste, Hopfen und Wasser zur Bierherstellung verwendet werden dürfen. Später wurde noch Hefe hinzugefügt. Die Verwendung von Hopfenextrakt wurde 1968 nachträglich als Zutat für „nach deutschem Reinheitsgebot gebrautem Bier“ zugelassen. Bier, das mit Hopfenextrakt gebraut wurde, darf sich „nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier“ nennen, entspricht jedoch nicht dem „Ur-Reinheitsgebot“ von 1516, sondern der modernisierten Variante aus den 1960er Jahren.

Ohne Farbebier

Farbebier

Farbebier ist zwar per Definition ein Bier, hat aber so gar nichts mit einem leckeren Bier zu tun. Vielmehr ist es ein an Zuckerrübensirup erinnerndes Produkt, das eingesetzt werden kann, um dunkle Biere zu produzieren. Dieser Sirup wird in Kanistern oder Fässern angeliefert und macht, während des Brauprozesses oder erst kurz vor der Abfüllung zugegeben, aus einem hellen Bier ein dunkles oder gar schwarzes Bier. Leider hat Farbebier ein sehr typisches Aroma, welches den Geschmack des abgefüllten Bieres beeinflusst.

Muss die Verwendung von Farbebier auf dem Etikett deklariert werden?

Ganz klar: Nein, muss sie nicht. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Farbebier um ein, wenn auch nicht trinkbares, Bier und muss somit nicht im Zutatenverzeichnis auftauchen. Die große Beliebtheit des Farbebiers zum Einfärben heller Biere erklärt sich aus der Tatsache, dass man mit einem Brauvorgang sehr schnell viele Biere mit unterschiedlicher Farbe herstellen kann.

Der Brauprozess

Blending- und Karbonisieranlagen für Brauereien

High-Gravity-Brewing – das Brauen mit hoher Stammwürze - erfreut sich dieser Tage immer größerer Beliebtheit. Es ist eine einfache Möglichkeit, bei steigenden Energiekosten Bier wirtschaftlicher herzustellen. Vorausgesetzt, das Bier wird kontrolliert mit kühlem, entgastem Wasser geblendet und anschließend karbonisiert.

Was ist High-Gravity-Brewing?

Beim High-Gravity-Brewing wird eine Ausschlagwürze mit erhöhtem Extraktgehalt hergestellt. Es wird ein Stammwürzegehalt von 13,5 % bis 14,5 % angestrebt. Die höheren Stammwürzegehalte werden durch eine größere Schüttung beim Einmaischen oder in Ländern, die sich nicht dem Reinheitsgebot verpflichtet fühlen, durch den Zusatz von Maltose- oder Zuckersirup kurz vor dem Ende des Kochens eingestellt. Der Gehalt an vergärbaren Zuckern ist bei der Sirupgabe zu beachten. Vor der Gärung, in der Filtration, im Unfiltrat vor dem Filter oder im Filtrat nach dem Filter kann der gewünschte Stammwürzegehalt mit Wasser wieder eingestellt werden. In der Praxis hat sich das Blending zwischen Filtration und Drucktankkeller weitgehend durchgesetzt. Nach dem Filtern wird entgastes Wasser vor der Bierpumpe zum Drucktankkeller eingeleitet und im Anschluss zusammen mit dem Bier bei gleichzeitiger Einstellung des Stammwürze- und Alkoholgehaltes auf den gewünschten CO₂-Gehalt karbonisiert. Das Wasser hierfür muss entsprechend den Anforderungen aufbereitet sein. Für die Verdünnung vor der Gärung wird enthärtetes, mikrobiologisch unbedenkliches Wasser benötigt. Bei der Verdünnung nach der Filtration muss das Wasser zusätzlich noch gekühlt und frei von Sauerstoff sein.

Warum High-Gravity-Brewing?

Das High-Gravity-Brewing-Verfahren wird hauptsächlich angewendet, um Kosten und Ressourcen zu sparen. Das stärkere Einbrauen ermöglicht eine Leistungssteigerung des Sudhauses bei gleichzeitiger Energieeinsparung, da ein geringeres Würzevolumen aufgeheizt, gekocht und gekühlt werden muss. Im Anschluss werden bei der Gärung und Lagerung weniger Tanks belegt, vor allem wenn das Bier erst nach dem Filter geblendet wird. Dies führt zu einem geringeren Verbrauch an Kühl- und Reinigungsmedien. Außerdem können aus einer Biersorte im Gärkeller mehrere Biere in der Filtration hergestellt werden. Dadurch wird die Flexibilität in der Produktion erhöht.

Brauerei

Altenauer Brauerei
Breite Straße 29
38707 Altenau

Telefon: 05328 217

Ihre E-Mail an uns:
prost@altenauer-brauerei.de

Öffnungszeiten Hofladen

Mo - Fr: 14 - 16 Uhr
Sa: 10 - 12 Uhr

Impressum

Kloster Wöltingerode Brennen & Brauen GmbH
Wöltingerode 1, 38690 Goslar

Tel.: 05324 5880, Fax: 05324 5860
E-Mail: destille@woeltingerode.de

Registergericht: Amtsgericht Braunschweig
Registernummer: HRB 203720

Finanzamt: FA Hannover
Umsatzsteuer-ID: DE283375057
Steuernummer: 321/203/11204

Inhaltlich Verantwortlicher: Markus Grüsser

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